Bettinas Flip-Chat-Ecke
Stell Dir vor, Du hast Dir gerade eine Firma eingekauft, die alle Deine Prozesse digitalisieren soll. Du weißt genau, was Du willst: Das Prozessergebnis ist klar definiert. Jetzt steht das Team bereit, um loszulegen, und stellt Dir eine Menge Fragen zu Deinen aktuellen Prozessen. Um die neuen Abläufe zu gestalten, muss die Firma natürlich mit Daten und Informationen aus den bestehenden Prozessen arbeiten. Doch plötzlich merkst Du, dass viele Deiner eigenen Prozesse unklar sind. Du stößt auf Lücken, Dinge, die nicht vollständig dokumentiert sind, oder auf Abläufe, die einfach im Chaos versinken.
Was nun? Die Firma kann nicht weitermachen, bis Du Antworten lieferst. Du musst sie also erst einmal warten lassen. Jetzt heißt es: einen Schritt zurückgehen, die bestehenden Prozesse gründlich durchleuchten und aufzeichnen. Du musst jemanden hinzuziehen, der den Ist-Zustand analysiert und alles dokumentiert, wie es aktuell in Deinem Unternehmen oder Deiner Selbstständigkeit läuft.
Wenn das erledigt ist, kannst Du diesen Ist-Prozess neben Deinen Zielprozess legen und überprüfen: Was funktioniert gut und kann übernommen werden? Was muss optimiert werden? Und – ganz entscheidend – was kann einfach weg? Denn oft gibt es Dinge, die wir mitschleppen, die aber keinen Mehrwert mehr bieten.
Das ist wie bei einem Umzug: Wenn Du von einem Haus ins nächste ziehst, nimmst Du dann wirklich all den Kram der letzten 30 Jahre mit? Oder nutzt Du die Gelegenheit, um auszumisten und Dich von Ballast zu befreien? Genau so verhält es sich mit Deinen Geschäftsprozessen. Nicht jeder alte Ablauf ist es wert, ins neue System übernommen zu werden. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um aufzuräumen und Dich auf das Wesentliche zu konzentrieren – auf die Prozesse, die tatsächlich Wert schaffen.
Wie sieht es denn mit Deinen Prozessen aus?
Bei meinen Kund:innen gehe ich immer den pragmatischen Weg: mit Stift und Papier. Es braucht Klarheit und Transparenz, bevor irgendetwas in ein System überführt wird. Ich bringe Licht in jeden Prozess und mache jeden Ablauf sichtbar und verständlich, damit Du nur das mitnimmst, was wirklich sinnvoll ist. Gemeinsam navigiere ich Dich durch Deine Prozesse und mache jeden Schritt für Dich transparent – und dabei darfst Du Dich von unnötigem Ballast gerne trennen. So kannst Du sicher sein, dass Deine Prozesse schlank und effizient sind und Du auf das Wesentliche fokussiert bleibst.
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Persönliche Ansprache – „Du“
Ich verwende hier bewusst die persönliche Ansprache mit Du – weil ich finde, dass sie Nähe schafft und unsere Zusammenarbeit auf Augenhöhe beginnt.
Solltest Du Dir jedoch eine andere Ansprache wünschen, kannst Du mir das jederzeit mitteilen. Ich richte mich nach Deinen Wünschen, denn die Kommunikation soll für Dich angenehm sein.
Gendern – Wertschätzend & inklusiv ohne Sonderzeichen
Sprache ist für mich ein Werkzeug der Klarheit und Verbindung. Ich verzichte bewusst auf Sonderzeichen oder Doppelnennungen, weil ich glaube, dass wertschätzende Kommunikation durch die Haltung spürbar wird – nicht durch Symbole.
Wenn Du Dich hier angesprochen fühlst, dann genau deshalb: Weil es um Dich als Mensch geht, unabhängig von Geschlecht oder Rolle.
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